Langschläfer das perfekte Frühstücksbrot

Brot backenDas Synchronbacken macht unwahrscheinlich viel Spaß, ich freue mich jeden Monat darauf und bin gespannt wie ein Flitzebogen, nach welchem Rezept gemeinsam gebacken wird. Werbung/Verlinkung zu Personen und Blogs

Diesen Monat haben Zorra von 1 x UMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF und Sandra von From-Snuggs-Kitchen das Langschläfer-Brot für das Synchronbacken gewählt. Hier gibt es gleich zwei Varianten für die Teigherstellung mit Vorteig oder ohne, hier kann man selber entscheiden. Ich habe mich für die Herstellung mit einem Vorteig entschieden. Das Rezept ist wie meistens beim Synchronbacken mit Übernachtgare. Ich mag ja Rezepte mit Übernachtgare sehr gerne, da Brote und Brötchen mir damit viel besser schmecken und man für solche Rezepte auch viel weniger Hefe  verwendet. Für den Langschläfer habe ich insgesamt mit Vorteig 2,1 g Hefe verwendet und mein Teig hatte damit ordentlich Triebkraft (ich habe nur die Hälfte der Rezeptmenge vom vorgegebenen Rezept gemacht). Den Vorteig/Poolish  habe ich knapp 15 Stunden vor der eigentlichen Teigherstellung angesetzt, leider habe ich hier vergessen ein Foto von zu machen. Am nächsten Tag habe ich wie im Rezept angegeben Mehl, Wasser und den Vorteig kurz vermischt und 30 Minuten abgedeckt quellen gelassen, anschließend habe ich Salz und 2 g Hefe zugegeben. Der Teig wird nun auf der kleinsten Stufe der Küchenmaschine so lange geknetet bis er sich vom Schüsselrand gelöst hat, bei mir waren das so gute 5 Minuten, danach habe ich ihn weitere 2-3 Minuten auf hoher Stufe geknetet.

Der Teig kommt nun in eine leicht geölte Schüssel und ruht abgedeckt 30 Minuten, danach wird er von allen Seite in die Mitte gefalten, danach ruht er weitere 30-45 Minuten und wird anschließend wieder von allen Seiten in die Mitte gefalten, diesen Prozess wiederholt man noch mal nach 30-45 Minuten.

Brot backen Der Teig wird nun in Stücke geteilt und verdreht, im Rezept waren die Teiglinge mit je 431 g angegeben, ich habe den Teig in 2 Stücke geteilt die ca. dieses Gewicht hatten, im Nachhinein würde ich den Teig nicht mehr in nur 2 Hälften teilen sondern in drei, denn meine kleinen Formen von der Größe 150x82x50mm waren definitiv zu voll mit dieser Gewichtsangabe. Die Langschläfer kommen nur in den Kühlschrank und werden dann nach 30 Minuten abgedeckt und bleiben über Nacht bis zum Backen dort.

Brot backen
Wie man auf dem Bild sieht ist der Teig über Nacht ordentlich gegangen und hat förmlich die Form gesprengt. Die Langschläfer kommen nun in den vorgeheizten Backofen, dieser wird beim hineingeben der Langschläfer einmal ordentlich mit Wasser geschwadet. Die Langschläfer werden jetzt 2-3 Minuten bei 250°C gebacken, danach die Temperatur auf 210°C reduzieren und weitere 19-20 Minuten backen.

Brot backenDie Langschläfer sind sehr lecker und haben eine schöne wattige Krume, allerdings sieht die Krume beim Rezept von Dietmar Kappl Homebaking Blog viel grobporiger aus. Ich werde die Langschläfer auf jeden Fall noch mal backen, für mich ist dieses Backergebnis nicht ganz so  zufriedenstellend wie ich es mir gewünscht hätte, geschmacklich haben sie uns aber voll überzeugt.

Die Backergebnisse und Varianten der Mitbäcker verlinke ich Euch am Ende vom Beitrag. Hier kommt jetzt erst mal das Rezept…

Brot backen
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Langschläfer das perfekte Frühstücksbrot

Keyword: Brot backen, Langschläfer, Übernachtgare
Autor: Britta von Backmaedchen 1967

Zutaten

Vorteig/Poolish

  • 75 g Wasser (4°C)
  • 75 g Weizenmehl Type 550
  • 0.1 g Hefe (das ist nur ein mini Krümelchen)
  • Reifezeit 12-15 Stunden bei Raumtemperatur

Hauptteig

  • reifer Vorteig/Poolish
  • 425 g Weizenmehl Type 550
  • 275 g Wasser (10°C)
  • Mehl, Wasser und Vorteig kurz vermengen und 30 Minuten abgedeckt quellen lasen.
  • 11 g Salz
  • 2 g Hefe
  • Salz und Hefe hinzugeben und mit der niedrigen Stufe der Küchenmaschine solange kneten bis der Teig sich vom Schüsselrand löst (ca. 5 Minuten), danach den Teig weitere 2-3 Minuten auf schneller Stufe kneten.

Rezept ohne Vorteig

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 350 g Wasser (10°C)
  • Mehl und Wasser vermengen und 30 Minuten quellen lassen.
  • 10 g Honig
  • 11 g Salz
  • 4 g Hefe
  • Honig, Salz und Hefe zugeben und und mit der niedrigen Stufe der Küchenmaschine solange kneten bis der Teig sich vom Schüsselrand löst (ca. 5 Minuten), danach den Teig weitere 3-4 Minuten auf schneller Stufe kneten.

Anleitungen

Herstellung

  • den Teig nach dem Kneten in eine geölte Schüssel geben und 30 Minuten ruhen lassen, danach den Teig von allen Seiten in die Mitte falten.
  • den Teig wieder ruhen lassen und nach 30-45 Minuten den Teig von allen Seiten in die Mitte falten, danach weitere 30-45 Minuten ruhen lassen.
  • den Teig anschließend in Stücke teilen und verdrehen, den verdrehten Teig zusammenschieben und in die Backform geben. Meine waren 150x82x50mm oder 130x95x50mm.
  • die Teiglinge in der Form in den Kühlschrank stellen, nach 30 Minuten mit Frischhaltefolie abdecken, die verhindert das austrocknen der Teigöberfläche.
  • die Teiglinge können nun 8-16 Stunden im Kühlschrank ruhen, je länger sie ruhen umso aromatischer wird der Teig.
  • am Backtag den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • die Längschläfer in den vorgeheizten Backofen geben, dabei den Backofeninnenraum mit Wasser besprühen (Schwaden). Die Brote 2-3 Minuten bei 250°C backen, danach die Temperatur auf 210°C senken und die Langschläfer 19-20 Minuten backen. Achtung bei langer Teigreife werden die Brote schneller braun. Die Schwaden nicht entweichen lassen und die Backofentür während der gesamten Backzeit geschlossen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

    Britta von Backmaedchen 1967

      Notizen

      Wer mehrere kleine Langschläfer backen möchte, der kann die Rezeptangabe verdoppeln.
      Rezeptquelle Homebaking Blog

      Hier kommen die Links der Mitbäcker…
      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
      Silvia von Kulturgut
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Caroline von Linal’s Backhimmel
      Carla von Herbs & Chocolate
      Johanna von Dinkelliebe
      Simone von zimtkringel
      Manuela von Vive la réduction!
      Conny von Mein wunderbares Chaos
      Britta von Brittas Kochbuch
      Sandra von From-Snuggs-Kitchen
      Dagmar von Dagmars Brotecke
      Carmen von Carmecitas_baking_and_more
      Dominik von Salamico
      Volker von volkermampft

      21 Gedanken zu „Langschläfer das perfekte Frühstücksbrot“

      1. Ich finde Deine kleinen Formen auch allerliebst. Und die Langschläfer sehen toll aus. Wie hast du es hinbekommen, dass die „Wurzel“ sich nicht sofort wieder zurückgebildet hat?

        Ein winkender Gruß
        Britta

        1. Hallo Britta,

          heute habe ich mal das Gefühl das ich mir selber schreibe, um deine Frage zu beantworten ich habe die Teiglinge gedreht und sofort danach ein wenig zusammengeschoben und dann direkt in die Form gegeben, allerdings hat man ja leider später nicht mehr viel davon gesehen, nachdem sie aus der Form förmlich weglaufen wollten. Beim nächsten mal nehme ich auf jeden Fall weniger Teig.

          Einmal zurück Wink
          LG Britta

      2. 5 stars
        Liebe Britta,
        Deine Langschläfer sind ja auf und davon! Bei meinen ist im Kühlschrank fast gar nichts mehr passiert. Leider. Ich finde Deine Brote wunderbar gelungen. Sehr fein.
        Herzlichst, Conny

        1. Vielen Dank Conny, ja meine Langschläfer wollten sprichwörtlich abhauen und sich klammheimlich aus der Form stehlen. Der Teig ist wirklich super gegangen hatte ich so überhaupt nicht mit gerechnet, liegt bestimmt am Vorteig.

          Herzliche Grüße
          Britta

      3. Hi Britta,

        die wollten ja hoch hinaus, was sie auch geschafft haben, sehen total lecker aus. Dein Teig war der Hammer, komisch dass auch bei dir und so vielen anderen die Wurzel nicht wirklich zu sehen war.

        Lg
        Dagmar

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