Laugenbrötchenkranz

Laugenbrötchen

Wenn es bei uns Suppe gibt, dann gibt es als Beilage oft ein Brötchen dazu, dass mögen wir sehr gerne.

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Dieses mal habe ich als Beilage zur Suppe Laugenbrötchen gebacken. Das Salz auf den Brötchen habe ich weg gelassen, weil wir das nicht so gerne mögen und zur Suppe haben sie geschmacklich auch ohne Salz super geschmeckt.

Die Herstellung der Brötchen ist eigentlich nicht schwierig ( nur beim laugen gibt es was zu beachten ).  Sie bestehen wie die meisten Brötchen aus einem Hefeteig. Als erstes habe ich das Mehl gesiebt und das Salz untergemischt und zur Seite gestellt. Die Butter habe ich erwärmt, so das sie flüssig wird und ebenfalls zur Seite gestellt. Als nächstes habe ich Wasser und Milch zusammen erwärmt und die Hefe darin aufgelöst. Das Milch-/Wassergemisch sollte aber nicht wärmer wie 35°C sein, wenn man die Hefe dazu gibt, sonst sterben die Hefekulturen und der Teig geht nicht mehr auf. Nun muss man eigentlich nur noch alle Zutaten zusammen bringen und mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten.

Den Teig solange kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst, dann auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und noch ein paar mal mit der Hand kneten und wieder  zurück in die Schüssel geben. Abgedeckt 1 Std. gehen lassen. Ich habe das im Backofen gemacht mit eingeschalteter Backofenlampe.

zurück in die Schüssel gegeben
abgedeckt bei eingeschalteter Backofenlampe 1 Std. gehen gelassen.

Nach einer Stunde sollte der Teig sich verdoppelt haben. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und länglich rollen. Nun 8 Teiglinge von ca 115 g mit einer Teigkarte abstechen und rundwirken.

Teig nach der Gare.
Teiglinge rundwirken

Die Teiglinge  15-20 Minuten nochmals gehen lassen, nicht abdecken sie sollen eine leichte Haut bilden (antrocknen). In dieser Zeit den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Nun müssen die Teiglinge noch in einer Lauge getaucht werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann sie in Haushaltsnatron laugen, aber mit Haushaltsnatron bearbeitete Teiglinge haben jedoch weder das Aussehen noch den Geschmack von echtem Laugengebäck, dass mit Natronlauge gelaugt wurde.

Ich habe Laugenperlen genommen, denn die optimale Konzentration zum Laugen von Teiglingen beträgt 3-4% (z.B. 20 g festes NaOH auf 500 ml Wasser). Ich habe meine aus dem Internet bestellt dort wird festes NaOH meist als Laugenperlen oder Brezellauge in Form von Kügelchen oder Plätzchen angeboten. Ganz WICHTIG ist, dass man hierbei auf jeden Fall Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille ( es geht auch eine Sonnenbrille oder Lesebrille, ich habe meine Lesebrille genommen ) tragen sollte, um Verätzungen zu vermeiden. Es wird aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen.

An dieser Stelle müsst Ihr entscheiden ob Ihr mit Haushaltsnatron oder mit Laugenperlen laugen wollt. Ich empfehle Euch die Laugenperlen, um auch den wirklichen Geschmack und den Glanz des Laugegebäcks zu bekommen. WICHTIG  ist die Laugenperlen ins KALTE Wasser zu geben und NICHT umgekehrt.

Wenn man alles beachtet hat und die Lauge ( gilt nur für Lauge mit Laugenperlen ) angesetzt hat, dann taucht ( ich habe eine Schöpfkelle dafür genommen ) man die Teiglinge vorsichtig 5 Sekunden in die Lauge , nicht länger und legt sie im Kreis nah an einander oder als einzelne Brötchen wenn man keinen Kranz möchte auf ein gefettetes Backblech oder auf eine Silikonbackmatte. Backpapier ist hier nicht geeignet, dass löst sich auf und bleibt beim backen an den Brötchen hängen.

Wer Haushaltsnatron benutzt, dass Wasser aufkochen und das Haushaltsnatron zugeben( vorsicht es schäumt beim reingeben )die Temperatur runter stellen und die Teiglinge in die Lauge geben. Anschließend auf ein gefettetes Backblech oder auf eine Silikonbackmatte im Kreis nah an einander legen.

Die Brötchen mit einer Schere oder einem scharfen Messer einschneiden, wer mag kann jetzt Salz oder Sesam drauf geben oder lässt sie einfach so. Nun die Brötchen in den vorgeheizten Backofen geben und 20-25 Minuten je nach Backofen goldbraun backen. Nach dem Backen, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Die Brötchen schmecken wirklich wunderbar und sind von innen super fluffig. Man kann sie auch sehr gut einfrieren und kurz aufbacken, dass mache ich immer in der Heizluftfritteuse. Sie schmecken dann wie frisch gebacken.

Hier kommt das Rezept…

Laugenbrötchen
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Laugenbrötchenkranz

Gericht: Breakfast, Früchstück
Keyword: Brötchen, Laugenbrötchen, Laugengebäck
Portionen: 8 Stück
Autor: Britta von Backmaedchen 1967

Zutaten

FÜR DEN TEIG

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 130 ml Wasser
  • 130 ml Milch
  • 50 g flüssige abgekühlte Butter
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Salz
  • 15 g frische Hefe
  • 50 g Lievito Madre wer keinen Lievito Madre hat, nimmt statt 15 g frische Hefe, 20 g frische Hefe

FÜR DIE LAUGE

  • 30-40 g Laugenperlen
  • 1000 ml Wasser

MIT HAUSHALTSNATRON

  • 2 EL Haushaltsnatron ( Kaiser Natron )
  • 1000 ml Wasser

ZUM BESTREUEN

  • Brezelsalz, Saaten

Anleitungen

  • Mehl sieben und mit Salz vermischen.
  • Butter schmelzen und auskühlen lassen.
  • Wasser und Milch auf 35°C erwärmen und die Hefe darin auflösen.
  • Lievito Madre (wer damit backt ) und Honig zum Mehl geben.
  • Wasser-/Milch-/Hefegemisch zum Mehl geben.
  • die Zutaten mit der Küchenmaschine zum Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst.
  • den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche ein paar mal kneten und zurück in die Teigschüssel geben.
  • den Teig abgedeckt 1 Std. gehen lassen bis er sich verdoppelt hat.
  • den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, ein paar mal kneten und länglich rollen.
  • Teiglinge von ca. 115 g abstechen und rundwirken.
  • Teiglinge 15-20 Minuten ohne abzudecken gehen lassen (antrocknen).
  • Backofen auf 160° C Umluft vorheizen.
  • die Lauge herstellen.
  • die Teiglinge in die Lauge geben und anschließend auf ein gefettetes oder mit einer Silikonbackmatte ausgelegtes Backblech legen.
  • die Teiglinge mit einer Schere oder scharfen Messer einschneiden und mit Brezelsalz oder Saaten bestreuen.
  • die Brötchen 20-25 Minuten je nach Backofen goldbraun backen.
  • nach dem Backen, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

    Britta von Backmaedchen 1967

      Laugengebäck

       

       

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