Laugenbrezeln

Laugengenbrezel

Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht und schon wieder ist ein Monat vergangen und wir sind beim nächsten Synchronbacken. Es werden Laugenbrezeln gebacken.

#synchronbacken März 2019

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Dieses mal haben sich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen für das Synchronbacken Laugenbrezel ausgesucht.

Ich habe schon Rezepte mit Laugengebäck, wie Laugenecken oder den Laugenbrötchenkranz aber für mich war trotzdem klar das ich wieder dabei bin. Man kann ja schließlich nicht genug verschiedene Rezepte haben. Wie sagt man so schön „wer die Wahl hat, hat die Qual“.

Zubereitung Laugenbrezeln

Zum Anfang wurde eine Vorteig angesetzt. Da das Rezept für 14 Brezeln angeben ist, habe ich hier schon die Hälfte der Zutaten genommen. Der Vorteig darf nicht geknetet werden, also habe ich die Zutaten mit einem Teigschaber verrührt (er sah danach etwas krümelig aus ).  Nun durfte der Vorteig abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur anspringen und wanderte anschließend bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank. Der Teig sollte mindestens eine Gare von 17 Stunden haben, maximal gehen auch 48 Stunden.

Der Hauptteig

Nach der Gare werden die restlichen Zutaten bis auf die Butter mit dem Vorteig 7 Minuten in der Küchenmaschine langsam geknetet. Erst danach gibt man die Butter dazu und knetet weitere 7 Minuten auf hoher Stufe. Auf die Teigtemperatur beim kneten wie im vorgegebenen Rezept angegeben habe ich nicht geachtet.

LaugengebäckBrezel formen

Nach dem Kneten musste der Teig abgedeckt 15 Minuten ruhen. Danach habe ich vom Teig 110 g Teiglinge abgestochen und diese rundgewirkt und jeden Teigling zu einer Brezel geformt. Die Konsistenz vom Teig ist sehr schön und lässt sich gut verarbeiten.

LaugenbrezelnDie geformten Brezeln habe ich abgedeckt 25 Minuten gehen lassen. Dann werden sie weitere 20 Minuten ohne das sie abgedeckt sind liegen gelassen, so das die Oberfläche etwas antrocknen konnte. Das hat den Vorteil, dass die Lauge nicht zu tief ins Gebäck dringen kann und die Oberfläche zu dunkel wird.

Laugen

Ich habe nicht mit Haushaltsnatron gelaugt, sondern dafür Laugenperlen genommen. Diese werden im kalten Wasser aufgelöst. Bei der Benutzung sollte man Handschuhe und Brille tragen. Genaueres dazu findet Ihr im Beitrag vom Laugenbrötchenkranz .  Ich kann nur sagen, geschmacklich einfach viel besser wie mit Haushaltsnatron.

Nach dem Laugen habe ich die Brezeln eingeschnitten. Allerdings haben sie sich eine andere Stelle zum aufplatzen gesucht. Da habe ich wohl nicht tief genug eingeschnitten, was ich jetzt aber nicht weiter schlimm fand. Ein paar habe ich mit Brezelsalz bestreut.

Die Laugenbrezeln habe ich anschließend in den vorgeheizten Backofen gegeben. Die ersten 2 Minuten habe ich bei leicht geöffneter Backofentür gebacken. Das soll dazu dienen, dass die Feuchtigkeit durch das Laugen abziehen kann und die Brezeln dadurch mehr Glanz bekommen. Die Ofentür danach schließen und weitere 10-12 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

Die Laugenbrezeln schmecken wirklich wunderbar. Mein Herzmensch hat gesagt, dass sie geschmacklich denen vom Bäcker sehr ähnlich sind, nur  viel besser wie vom Bäcker. Mein Herzmensch muss es ja wissen, denn dieser liebt Laugengebäck und kauft sich immer welches wenn er in der Woche unterwegs ist und nicht nach Hause kommt. Wenn das mal nicht ein Kompliment ist… 🙂

Ich werde sie auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit wieder backen und dann versuchen die Brezeln noch etwas schöner zu formen.

Wenn Ihr ein Rezept von mir ausprobiert habt und Ihr seid auch auf Instagram, dann markiert mich doch einfach mit @backmaedchen1967 oder nutzt den Hashtag #backmaedchen1967. Ich freue mich immer sehr darüber, so kann ich nämlich Eure nachgebackenen Werke sehen.

Name

Laugenbrezeln

Hier kommt das Rezept zum ausdrucken…
Laugengebäck

Laugenbrezeln

Britta von Backmaedchen 1967
fluffige Laugenbrezeln mit Übernachtgare
Zubereitungszeit 2 d
Backzeit 15 Min.
Gericht Brezeln
Land & Region Deutschand
Portionen 7 Stück

Zutaten
  

VORTEIG

  • 250 g Mehl Type 550
  • 135 g Wasser lauwarm
  • 2,5 g Hefe frisch

HAUPTTEIG

  • Vorteig
  • 250 g Mehlt Type 550
  • 115 g Wasser
  • 10 g Zucker
  • 11 g Meersalz/Salz
  • 7,5 g Hefe frisch
  • 15 g Butter

Anleitungen
 

  • für den Vorteig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend das Mehl zugeben und mit einem Teigschaber oder Löffel verrühren (NICHT KNETEN). Den Teig zugedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur anspringen lassen und danach für 17 bis 48 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • nach der Kühlschrankgare den Vorteig mit den restlichen Zutaten bis auf die Butter in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 7 Minuten bei niedriger Stufe kneten. Die Butter zugeben und weitere 7 Minuten auf hoher Stufe kneten. Den Teig abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
  • vom Teig 110 g Teiglinge abstechen und rundwirken, danach länglich rollen so das er in der Mitte etwas dicker ist und zu Brezeln formen.
  • den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • die Brezeln 25 Minuten abgedeckt gehen lassen danach abdecken und weitere 20 Minuten stehen lassen so das sich eine Haut auf dem Teig bildet.
  • die Brezeln mit Haushaltsnatron oder Brezellauge laugen, einschneiden und mit Brezelsalz oder Saaten bestreuen.
  • die Brezeln in die vorgeheizten Backofen geben und 2 Minuten bei leicht geöffneter Backofentür backen danach die Backofentür schließen und weitere 10-12 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.
  • die Brezeln auf einem Gitter auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

    Britta von Backmaedchen 1967

      Keyword Laugenbrezel, Laugenbrötchen, Laugengebäck, Laugenstange, Übernachtgare

      Es wurde nach dem Rezept von Dietmar Kappl homebaking gebacken. Mit dabei waren auch folgende Blogger…

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Dominik von Salamico
      Petra von gfNatürlich
      Tina von Küchenmomente
      Sonja von Soni – Cooking with love
      Judith von Bake my day – glutenfrei
      Anna von teigliebe
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Simone von zimtkringel
      Tamara von Cakes, Cookies and more
      Conny von Mein wunderbares Chaos
      Manuela von Vive la réduction!
      Volker von volkermampft
      Sylvia von Brotwein

      Laugenbrezeln

      19 Gedanken zu „Laugenbrezeln“

        1. Danke liebe Tina, wir waren hier auch total begeistert und das Rezept ist wirklich klasse deshalb habe ich auch nichts abgeändert sondern nur die Hälfte der Zutaten genommen.

          Ich drücke dich ganz fest zurück

      1. Liebe Britta,
        Deine Brezeln sehen ganz wunderbar aus. Laugenperlen kannte ich noch gar nicht, vielleicht traue ich mich mit denen ja mal den Schritt weg von der Schisser-Hausfrauen-Variante.
        Herzlichst, Conny

      2. Deine Brezeln sehen super lecker aus. Das Rezept ist einfach klasse. Laugenperlen will ich auch mal ausprobieren. Auch wenn ich mit der Hausfrauenlauge bisher immer sehr zufrieden war.
        Liebe Grüße,
        Kathrina

      3. Toll sehen die Brezeln aus, für mich müssen sie mit Salz sein 🙂
        Vielleicht traue ich mich beim nächsten Laugengebäck auch mal an die richtige Lauge, die Farbe sieht toll aus und vielleicht ist es doch noch ein geschmacklicher Unterschied.
        Und bei dem tollen Kompliment hast du alles Richtig gemacht 😉

        1. Vielen lieben Dank für Deinen lieben Kommentar und trau dich ruhig so schlimm ist das laugen nicht ein bisschen Vorsicht schadet nie dabei aber das muss man mit vielen anderen Dinge ja auch sein.

          Liebe Grüsse
          Britta

      4. Liebe Britta, nun komme ich endlich mal zum Kommentieren, deine Brezeln sind sehr hübsch geworden, das Formen von Brezeln kann ich irgendwie nicht, habe auch Angst, dass mir die Form im Laugebad kaputt geht. Liebe Grüße Birgit

        1. Liebe Birgit,
          wie sagt man so schön besser spät als nie und ich finde das ganz toll das du dir jetzt noch die Zeit dazu genommen hast. Beim Laugen brauchst du keine Angst haben sie bleiben in Form, ich habe sie auf eine Schöpfkelle gelegt und kurz in die Lauge getaucht und dann vorsichtig auf das Backblech gelegt.

          Liebe Grüße
          Britta

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