Dreikönigskuchen

Dreikönigskuchen

Am ersten Wochenende im neuen Jahr und passend zum 06. Januar den Heiligen drei Königen gab es bei uns den Dreikönigskuchen. 

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Zorra von  1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from-Snuggs-Kitchen haben wieder zum Synchronbacken aufgerufen und den Schweizer Dreikönigskuchen nach dem Rezept von Besonders Gut dafür gewählt. Für mich war es der erste den ich gebacken habe, denn dieser ist bei uns in NRW nicht zum 06. Januar traditionell. Beim Dreikönigskuchen handelt es sich um ein süsses Hefegebäck, was auch Bohnenkuchen genannt wird. Er besteht aus 7 bis acht kleine Teigkugeln und eine große Kugel in der Mitte. Früher hat man eine Bohne in einer der kleinen Teigkugeln versteckt, dass ist das wichtigste und durfte nicht vergessen werden, bereits in der Antike soll schon eine Bohne versteckt worden sein, wer diese Bohne dann gefunden hat, der war der Glückliche und wurde zum Bohnenkönig gekrönt. Der Bohnenkönig durfte dann den ganzen Tag bestimmen was gemacht wurde. Der Dreikönigskuchen  wird hauptsächlich in Spanien, England, Frankreich und der Schweiz gebacken, es werden aber keine Bohnenkerne mehr versteckt, dafür winzige Geschenke wie Figuren, kleine Krönchen oder ein Geldstück.

Am Abend vor dem 06. Januar habe ich den Vorteig/Poolish für den Dreikönigskuchen angesetzt, diesen habe ich für 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen und ihn dann anschließend über Nacht bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank gestellt.

Am nächsten Tag habe ich dann den Vorteig für 30 Minuten in der Rührschüssel der Küchenmaschine akklimatisieren lassen und anschließend die restlichen Zutaten bis auf die Butter zugegeben und 8-10 Minuten auf niedriger Stufe mit der Küchenmaschine kneten lassen. Einen Teil der Hefe die im Rezept angegeben war, habe ich durch meinen Lievit0 Madre ersetzt, diesen habe ich am Vorabend aufgefrischt und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen gelassen.

Nach dem ersten Knetvorgang dann die Butter in Stücken zugeben und weitere 5-10  Minuten auf niedriger Stufe kneten der Teig ist danach schön weich und elastisch, anschließend abgedeckt bei 60-90 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Fläche geben und 8 Teiglinge mit 80 g abstechen, diese dann rundwirken und in einer der kleinen Teigkugeln eine Münze, kleine Figur oder was man möchte reinstecken. Ich habe eine Mandel darin versteckt. Den restlichen Teig zu einer großen Kugel formen. Ich habe noch aus etwas Teig eine Krone geformt. Der Teig lässt sich wirklich sehr schön verarbeiten.

Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dabei etwas Platz zwischen den Teiglingen lassen und mit Eistreiche einpinseln, abgedeckt 30-45 Minuten gehen lassen. Ich habe eine große Schüssel darüber gestellt.

Den Backofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Dreikönigskuchen noch einmal mit Eistreiche einpinsel und Hagelzucker oder Mandelblättchen drüber streuen ( im Originalrezept wird erst gebacken und nach dem backen mit Ahornsirup eingestrichen und Hagelzucker drüber gegeben ) anschließend 30 Minuten backen.

Nach dem backen etwas abkühlen lassen und noch lauwarm genießen.

Der Dreikönigskuchen ist sehr lecker und super fluffig von innen, wir haben ihn mit selbstgemachter Marmelade gegessen. Diesen Teig kann man auch gut für Milchbrötchen, Schokobrötchen oder Rosinenbrötchen nehmen, ich würde dann aber die geriebene Zitrone weglassen.

Hier kommt das…

Rezept

Dreikönigskuchen

Zutaten

Vorteig/Poolish

  • 100 g Milch
  • 100 g Weizenmehl Typ 550
  • 1 g frische Hefe

Hauptteig

  • Vorteig/Poolish
  • 200 g Milch, zimmerwarm
  • 400 g Weizenmehl Typ 550
  • 60 g Lievito Madre aufgefrischt und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen gelassen.
  • 4 g frische Hefe
  • 40 g Zucker
  • 5 Vanillezucker
  • 10 g Salz
  • 1/2 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
  • 60 g Butter
  • 1 König in Form von einer Mandel, Münze oder kleinen Figur
Wer keinen Lievito Madre hat nimmt statt 4 g frische Hefe, 8 g frische Hefe.

Eistreiche

  • 1 Ei
  • 10 g Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

  1. Zutaten für den Vorteig/Poolish am Vorabend miteinander verrühren und abgedeckt für 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, anschließend über Nacht in den Kühschrank stellen.
  2. den Vorteig in der Schüssel der Küchenmaschine 30 Minuten akklimatisieren lassen.
  3. alle Zutaten bis auf die Butter zum Vorteig geben und 8-10 Minuten mit der Küchenmaschine auf niedriger Stufe verkneten.
  4. die Butter zugeben und weitere 5-10 Minuten zu einem elastischen Teig kneten.
  5. den Teig 60-90 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  6. den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 8 Teiglinge zu 80 g abstechen.
  7. die Teiglinge und den restlichen Teig rundwirken und in einer der kleinen Kugeln die Mandel, Münze oder Figur verstecken.
  8. ein Backblech mit Backpapier auslegen und die große Teigkugel in die mitte legen.
  9. die kleinen Teiglinge mit etwas Abstand um die große Teigkugel legen.
  10. die Zutaten für die Eistreiche miteinander verrühren und die Teiglinge damit einstreichen.
  11. den Dreikönigskuchen mit einer Schüssel abdecken und 30-45 Minuten gehen lassen.
  12. den Backofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  13. den Dreikönigskuchen ein weiteres mal mit Eistreiche einpinseln und mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen oder nach dem backen mit Ahornsirup einstreichen und Hagelzucker oder Mandelblättchen drüber geben.
  14. 30 Minuten backen, nach dem backen etwas abkühlen lassen und am besten noch lauwarm genießen.

Viel Spaß beim nachbacken!!!

Mitgemacht haben auch

Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf

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Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus &

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Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft

Petra von Gourmetkoechin

Sandra von From-Snuggs-Kitchen

 

 

13 Gedanken zu „Dreikönigskuchen“

  1. Liebe Britta,
    wie schön dein Königskuchen geworden ist! Eine tolle Idee mit der Krone. Geschmacklich war der Teig ja auch wieder ein Volltreffer.
    Ich freue mich auf das nächste Mal und bin gespannt, was wir da gemeinsam backen werden.
    Herzliche Grüße
    Tina

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