Skúffukaka – isländischer Schokoladenkuchen

Heute reise ich wieder mit der Blogger-Reisegruppe von Die kulinarische Weltreise

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Dieses mal geht es nach Island, ein Land mit Sagen und Mythen. Island ist nicht nur für seine malerischen Landschaften bekannt, sondern auch für seine wunderschönen Wasserfälle, Geysire, heiße Quellen und für die Aussichten auf das Polarlicht. Es ist die Heimat der Elfen und Zwerge, Geister, Feen und Trolle diese kommen in vielen Geschichten der Isländer vor. Viele dieser Geschichten stammen schon aus dem 12. Jahrhundert und wurden von Generation zu Generation weitergegeben und sollten den isländischen Kindern beibringen, wie man sich so in einer unerbittlichen Umgebung verhält, denn die Wintermonate sind lang und mit wenige Stunden Tageslicht. Heute haben noch viele Isländer große Hochachtung vor den Erzählungen, das sogar Bauprojekte gestoppt wurden, weil diese Gebiete als Heimat der Elfen und Zwergen gelten.

Bei der kulinarischen Weltreise geht es natürlich auch um die Leckereien, die das jeweilige Land zu bieten hat, und bei der Suche nach Diesen bin ich auf den Skúffukaka gestoßen. Einen saftigen Schokoladenkuchen mit Lakritz, die Isländer lieben Lakritz. Also ich bin ja ehrlich, ein Kuchen in dem Lakritz drin ist, der soll schmecken konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, aber da ich von Natur aus neugierig bin, war klar Dieser sollte mein Beitrag werden.

Der Kuchen ist super schnell gemacht und man braucht nicht mal eine Küchenmaschine. Alle trockenen Zutaten wie Mehl, Zucker, Salz, Kakao, etwas Zimt und Backpulver werden in eine Schüssel gegeben und vermischt, danach gibt man Buttermilch, Eier, Wasser und zerlassene Butter dazu und verrührt alles mit einem Löffel. Zum Schluss hebt man das Lakritz unter, die Isländer nehmen echtes Lakritz, ich habe Lakritz von…genommen.

Ich habe für diesen Kuchen erst einmal nur das halbe Rezept genommen, da ich ja nicht wusste ob der Kuchen mit Lakritz schmeckt. Die Kuchenmasse habe ich dann in eine Springform Ø 18 cm gegeben. Normalerweise wird der Kuchen als Blechkuchen gebacken.

Nach dem Backen wird der heiße Kuchen mit einer Schokoladenkaffeeglasur überzogen und mit Kokosstreusel bestreut.

Nach dem Auskühlen wird der Kuchen aus der Form gelöst. Jetzt konnte ich es natürlich kaum erwarten den Kuchen zu probieren und ich muss sagen, ich bin total begeistert. Der Skúffukaka ist locker und saftig und sehr lecker, die Kombination Schokolade und Lakritz ist einfach genial. Den Kuchen würde ich jeder Zeit wieder backen, nur beim nächsten mal würde ich das Lakritz etwas zerkleinern.

Hier kommt das Rezept…

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Skúffukaka-isländischer Schokoladenkuchen

Gericht: Kuchen
Land & Region: Island
Keyword: Lakritz, Schokoladenkuchen
Autor: Britta von Backmaedchen 1967

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 240 g Zucker
  • 60 g Kakaopulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 120 g Buttermilch
  • 60 g zerlassene Butter
  • 40 ml heißes Wasser
  • 2 Eier
  • 50 g Lakritz (etwas zerkleinern)

Für die Glasur

  • 3 EL starker Kaffee
  • 250 g Puderzucker
  • 20 g Kakaopulver
  • 20 g zerlassene Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zum verzieren

  • Kokosraspel

Anleitungen

  • den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, dann Buttermilch, heißes Wasser, Eier und zerlassene Butter zugeben und gut verrühren, zum Schluss die Lakritze unterheben.
  • den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und den Kuchen in den vorgeheizten Backofen geben und 25 Minuten backen.

Für die Glasur

  • Puderzucker, Vanillezucker und Kakaopulver vermischen und flüssige Butter und den Kaffee zugeben und verrühren.
  • die angerührte Glasurmasse auf den noch heißen Kuchen streichen und anschließend mit Kokosraspel bestreuen. Den Kuchen nach dem Auskühlen aus der Form lösen.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

    Britta von Backmaedchen 1967

      Notizen

      Für einen kleinen Kuchen Ø 18 cm die Rezeptzutaten halbieren.

      weitere tolle isländische Rezepte findet Ihr hier von den Mitreisenden…

      Küchenlatein: Lauchgratin – Blaðlauksgratín

      Britta von Brittas Kochbuch: Rúgbrauð i dós – Roggenbrot aus der Dose

      Tina von Küchenmomente: Isländischer Fernsehkuchen – Sjónvarpskaka

      Petra von Chili und Ciabatta: Gebratener Lachs auf isländischen Kartoffel-Pfannkuchen mit Blaubeer-Chutney

      Susanne von magentratzerl: plokkfiskur

      Susanne von magentratzerl: Isländisches Roggenbrot

      Sylvia von Brotwein: Milchreis Rezept

      Sylvia von Brotwein: Roggen-Fladenbrot – Isländisches Flatbrauð

      Sylvia von Brotwein: Fischfrikadelle – Rezept für feine Fischbouletten

      Volker von volkermampft: Rúgbrauð – Isländisches Roggenbrot (ohne Sauerteig)

      Schokoladenkuchen

      19 Gedanken zu „Skúffukaka – isländischer Schokoladenkuchen“

      1. Hallo Britta,

        danke für den leckeren Kuchen. Auch wenn ich kein riesen Lakritzfan bin, passt die Kombi Schoko und Lakritz natürlich ganz wunderbar.
        Ich würde auf jedenfall gerne mal in den Kuchen beißen.

        LG Volker

        1. Hallo Volker,

          so esse ich auch ehr selten Lakritz, aber ich muss sagen die Kombi ist wirklich sehr lecker und wenn noch etwas da wäre, würde ich dir zum probieren gerne ein Stück anbieten.

          Herzliche Grüße

          Britta

      2. Hallo liebe Britta,
        endlich komme ich dazu, dein Rezept zu lesen. Auf deinen Kuchen war ich nämlich besonders gespannt!
        Meine Männer lieben erstaunlicherweise alle Lakritz (ich mag ihn auch, bin aber nicht so´n Riesenfan), deshalb werde ich den auf jeden Fall mal ausprobieren.
        Liebe Grüße
        Tina

      3. Liebe Britta,

        Schoko und Lakritz klingt ja erst einmal ungewöhnlich, dennoch kann ich mir diese Mischung sehr gut vorstellen. Der Kuchen kommt auf jeden Fall mal auf meine Nachmachliste.

        Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch,
        Britta

      4. 5 stars
        Habe ihn schon einmal gemacht. Allerdings ohne Lakritz. Der ist HAMMER!!!!! So einen saftigen Kuchen hatte ich noch nie. Selbst nach drei Tagen in der Tupperdose war er noch superfrisch.

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