Pfannenpizza mit Käse-Ei und Schinken

Pizza

Habt Ihr schon mal Pizza in der Pfanne gemacht, wenn nicht solltet Ihr das  unbedingt mal machen.

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Die Pfannenpizza war diesmal unser Rezept beim monatlichen Synchronbacken. Ich finde Zorra und Sandra  haben wieder eine exzellente Wahl getroffen, denn die Pfannenpizza ist gerade ein Trend in den USA. Gebacken haben wir nach dem Rezept von King Arthur . Bei King Arthur ist die Pfannenpizza übrigens das Rezept des Jahres 2020 und wie ich finde wohlverdient.

Wie üblich beim Synchronbacken ist es ein Rezept mit Übernachtgare. Diesmal habe ich mich für eine noch längere Gare entschieden als nur eine Nacht. Ich habe meinen Teig bereits am Freitagmorgen angesetzt und diesen dann bis Sonntag im Kühlschrank aufbewahrt. Sonst wird der Teig ja meistens immer Samstags angesetzt. Bei der Pfannenpizza darf der Teig minimal für 12 Stunden und maximal für 72 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei mir waren es insgesamt 48 Stunden. Die Teigmenge habe ich auf meine Pfannengröße Ø 30 cm zusätzlich angepasst.

Der Teig für die Pfannenpizza ist ein no knead Teig, also er wird keine Küchenmaschine benötigt. Entweder man verrührt den Teig grob mit dem Holzlöffel oder mit der Hand, es sollten dabei keine Mehlnester mehr zu sehen sein. Ich habe meinen Teig mit der Hand kurz vermengt. Der Teig wird nun für 5 Minuten abgedeckt, anschließend wird der Teig direkt in der Schüssel 4x gezogen und gefaltet. Die Schüssel wird dabei jedes Mal um 90° gedreht, also einmal rund um die Schüssel. Bei King Arthur im Originalrezept gibt es eine kleines Video dazu, wenn Ihr nicht genau wisst wie es geht. Dafür einfach weiter oben im Beitrag auf den Link klicken, dann landet Ihr im Originalrezept. Der Teig wird danach wieder für 5 Minuten abgedeckt und dann wiederholt, dies macht man insgesamt 4x.

Pizza

Der Teig wird anschließend abgedeckt und bleibt 40 Minuten bei Raumtemperatur so stehen. Den Teig für die Pfannenpizza danach bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen. Am Backtag ca. 3 Stunden vor dem Backen der Pizza, gibt man Olivenöl in eine Eisenpfanne und ölt sie ein, auch die Ränder der Pfanne. Den Teig in die Pfanne geben und einmal darin wenden, so das er von beiden Seiten mit dem Olivenöl aus der Pfanne bedeckt ist. Den Teig mit den Fingern in die Pfanne drücken, bis der Boden der Pfanne bedeckt ist. Sollte der Teig sich zusammenziehen, 15 Minuten ruhen lassen und danach wieder ausziehen. Den Pizzateig abgedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Der fertig aufgegangene Teig ist weich und wackelt wenn man die Pfanne hin und her bewegt.

pizza

Die Pizza nun belegen mit Mozzarella so das der Teig nicht mehr zu sehen ist. Die Tomatensauce darauf verteilen und zum Schluss wieder Käse drüber geben. Im Originalrezept würde die Pizza jetzt so in den Backofen kommen. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und auf die Pizza noch Schinken verteilt und kurz vor Backende zwei Eier darüber gegeben.

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Die Gusseiserne Pfanne kommt nun so in den vorgeheizten Backofen auf einem Rost, dass auf der unteren Schiene im Backofen ist. Im Originalrezept wir das Rost auf den Backofenboden gestellt, ich hab das aber so nicht gemacht, da meine untere Schiene im Ofen dem Backofenboden sehr na ist. Die Pizza wird nun 18-20 Minuten gebacken, der Boden und der Rand der Pizza sollten dann goldbraun sein und der Käse sollte blubbern. Im Originalrezept hat man noch ein zweites Rost unterhalb der Heizspirale um die Pizza evtl. wenn sie von oben noch zu hell darauf zu stellen. Ich hab das nicht gemacht, weil ich auch kein zweites Rost habe. Meine Pizza war von unten schon schön goldbraun und von oben für mich noch etwas zu hell, da habe ich einfach ganz kurz die Grillfunktion von meinem Backofen angestellt. Das hat wunderbar geklappt, aber Achtung nicht dabei weggehen. Die Pizza für die Zeit im Auge behalten und dann sofort die Grillfunktion ausschalten, wenn man den Bräunungsgrad erreicht hat.

Pizza

Pizza

So und nun kommen wir mal dazu wie uns die Pfannenpizza geschmeckt hat. Ich sage nur eins, die Pizza war nicht länger wie 10 Minuten auf dem Tisch, da war davon schon nix mehr übrig. Die Pfannenpizza hat uns vollkommen überzeugt, der Teig super luftig und leicht knusprig und richtig lecker. Ein wirklich tolles Rezept und ich kann nur jedem empfehlen diese Pizza mal zu backen. Ich freue mich schon auf das nächste Synchronbacken das im November wieder stattfindet, für Oktober gibt es aber statt Synchronbacken dafür den World Bread Day. Mal gucken ob ich es schaffe dabei zu sein, ich werde es aber auf jeden Fall versuchen.

World Bread Day, October 16, 2020

 

 

Pizza

Pizza

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Pfannenpizza mit Käse-Ei und Schinken

Gericht: Pfannenpizza, Pizza
Keyword: Lieblingspizza, Pan Pizza, Pfannenpizza, Pizza, Pizzateig, Übernachtgare
Autor: Britta von Backmaedchen 1967

Zutaten

FÜR DEN TEIG

  • 320 g Weizenmehl Type 550
  • 7 g Salz
  • 3 g frische Hefe wer keinen Lievito Madre hat nimmt 7 g frische Hefe
  • 45 g Lievito Madre aufgefrischt
  • 190 g lauwarmes Wasser wer keinen Lievito Madre hat nimmt 220 g lauwarmes Wasser
  • 17 g Olivenöl

FÜR DIE PFANNE Ø 30 CM

  • 25 g Olivenöl

FÜR DEN PIZZABELAG

  • 250-300 g geriebener Mozzarella
  • 200 g Tomatensauce
  • 2-3 Scheiben Schinken oder Bacon
  • 2 Eier
  • optional frisch geriebener Hartkäse und Kräuter nach dem Backen zum drüber streuen.

Anleitungen

  • alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel verrühren oder mit der Hand zu einem Teig verarbeiten. Es sollten dabei keine Mehlnester mehr zu sehen sein.
  • den Teig 5 Minuten mit einem Tuch abdecken, anschließend den Teig 4x ziehen und falten und dabei die Schüssel jedes mal um 90° drehen ( einmal rund um die Schüssel). Den Teig wieder 5 Minuten abdecken und den Vorgang wiederholen. Diesen Vorgang noch 2x wiederholen, danach den Teig abgedeckt 40 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • den Teig anschließend für mindestens 12 bis maximal 72 Stunden (bei mir waren es 48 Stunden) abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  • ca. 3 Stunden vorm Backen der Pizza, das Olivenöl für die Pfanne in die Eisenpfanne Ø 30 cm geben und diese überall damit einölen auch die Ränder.
  • den Teig in die Pfanne geben und diesen einmal im Olivenöl was in der Pfanne ist wenden, so das der Teig von beiden Seiten mit Olivenöl bedeckt ist.
  • den Teig mit den Fingern in die Pfanne drücken, so der Pfannenboden komplett bedeckt. Sollte der Teig sich zusammenziehen, den Teig 15 Minuten ruhen lassen und dann wieder ausziehen.
  • den Teig abgeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
  • 30 Minuten vorm Backen den Backofen mit einem Rost auf der unteren Schiene und einem Rost 10 cm unterm Heizelement auf 230° C Ober-/Unterhitze vorheizen (so wird es im Originalrezept von King Arthur gemacht) ich habe es anders gemacht siehe Punkt 11.
  • die Pizza nun mit ¾ des Mozzarellas belegen, dabei sollte keine Teig mehr zu sehen sein, die Tomatensauce darauf verteilen und zum Schluss den restlichen Mozzarella drüber geben. Die Pizza wäre jetzt wie im Originalrezept fertig für den Backofen ( ich habe hier noch den Schinken zusätzlich drauf gelegt).
  • die Pfanne nun auf das untere Rost im Backofen stellen und 18-20 Minuten backen, der Käse sollte blubbern und die Ränder und der Boden der Pizza goldbraun sein, um den Boden zu prüfen, mit einem Spartel etwas hochheben. Wer die Variante mit Ei macht, dass Ei nach 15 Minuten Backzeit auf die Pizza geben.
  • sollte der Belag noch zu hell sein die Pfanne auf das obere Rost stellen und ein paar Minuten dort backen. (ich hatte keinen zweiten Rost, ich habe die Pfanne auf dem unteren Rost stehen gelassen und kurz die Grillfunktion vom Backofen angestellt, aber ACHTUNG die Pizza dabei nicht aus den Augen lassen.) Ist der Pizzabelag braun genug, die Pfanne sofort aus dem Backofen nehmen.
  • mit einem Spatel den Rand lösen und die Pizza aus der Pfanne nehmen. Die Pizza sollte nicht zu lange in der Pfanne bleiben, sonst wird der Teig weich. Die Pizza auf ein Gitter geben und je nach Belieben heiß oder lauwarm genießen. (Wir haben die Pizza mit einem Pfannenwender aus Kunststoff in der Pfanne direkt geteilt, dass hat wunderbar geklappt und die Stücke sofort auf den Teller gelegt.)

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

    Britta von Backmaedchen 1967

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      Britta von Brittas Kochbuch

      Geri von Lecker mit Geri

      Sandra von From-Snuggs-Kitchen

      Bettina von homemade & baked

      Ilka von Was machst du eigentlich so?!

      Tamara von Cakes, Cookies and more

      27 Gedanken zu „Pfannenpizza mit Käse-Ei und Schinken“

      1. 5 stars

        5 stars

        5 stars

        5 stars
        Die Idee mit den Eiern muss ich mir merken, das klingt toll, liebe Britta. Beim nächsten Mal werde ich auch noch ein bisschen mit dem Teig experimentieren und LM verwenden und mal Sauerteig. Je nach Lust und Laune. Auf jeden Fall habe ich jetzt wieder Hunger.
        Liebe Grüße

      2. Das ist ja auch mal eine kreative Variante. Käse UND Spiegelei, das kann ja nur gut werden.
        Und ja, die letzten Momente muss man immer vor dem Ofen sitzen, das geht so flott von „zu roh“ zu „komplett verbrannt“.
        Liebe Grüße
        Ilka

      3. Liebe Britta,
        jetzt habe ich doch tatsächlich deine hammermäßig mega lecker aussehende Pizza noch nicht kommentiert. Schande auf mein Haupt!
        Ich sehe gerade du hast die Teigmenge noch mehr erhöht als ich. Sag mir bitte, dass ihr die zu zweit locker verdrückt habt. Denn wenn ich bei anderen lese, dass sie mit der original Menge die ganze Familie satt bekommen haben oder sie zu zweit nicht geschafft haben komme ich mir mit Sascha ganz schön verfressen vor.
        Liebe Grüße
        Johanna

        1. Hallo Johanna, also wir sind beide gut davon satt geworden durch den dicken Pizzaboden und meine Pfanne hatte ja auch noch dazu einen größeren Durchmesser wie im Originalrezept. Die Menge vom Teig musste ich daher schon erhöhen sonst wäre es für die Pfanne eindeutig zu wenig gewesen. Ich hab ja insgesamt alle Zutatenmengen erhöht.
          Liebe Grüße
          Britta

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